Normalität des Rassismus
Rassismus ist eine gesellschaftliche Normalität, die beeinflusst, wie Menschen die Gesellschaft, sich selbst und andere verstehen lernen. Diese Normalität wird auch davon charakterisiert, dass Rassismus von Menschen, die keinen Rassismus erleben, oft nicht erkannt wird. Auf die Normalität des Rassismus und ihre Bedeutung für pädagogische Kontexte, wie Schule oder Jugendzentrum, verweist Paul Mecheril, Professor für Erziehungswissenschaft, unter anderem in einem Artikel in der Zeitschrift ‚Überblick‘ aus dem Jahr 2007.